Digitalisierungsglossar

VR

Hinter dem  englischsprachigen Begriff „Virtual Reality“, kurz VR, verbergen sich künstlich erzeugte 3D-Umgebungen, die vor allem beim Gaming in virtuelle Phantasielandschaften entführen. Das Besondere:  Der Anwender kann vollständig in die neuen Welten eintauchen (Fachbegriff: Immersion). So genügen natürliche Kopfbewegungen, um die Perspektive zu ändern und sich in der neuen 360 Grad-Umgebung umzusehen. Für diese neue Art der „Traumreisen“  werden geeignete technische Hilfsmittel wie sogenannte Head-Mounted-Displays (HMD) benötigt. Im einfachsten Fall ist das eine kostengünstige VR-Brille wie die Zeiss VR One Plus oder die Samsung Gear VR, in die ein gängiges Smartphone eingesteckt wird. Dessen Display erzeugt dann im Zusammenspiel mit den zugehörigen VR-Apps die eingangs beschriebenen Effekte. Zusätzliche, drahtlos gekoppelte Hand-Controller fungieren ähnlich wie die Computermaus am PC als Eingabegerät und ermöglichen dem Anwender so die Interaktion mit der virtuellen Umgebung. Die vermeintliche Spielerei hat auch im Unternehmenseinsatz  bereits heute – und in Zukunft noch mehr – ihre Berechtigung. Beispielsweise können Bad- und Kücheneinrichtungshäuser per VR-Brille ihren Kunden vorab schon mal Rundgänge in ihren bereits geplanten, aber noch nicht erneuerten Räumen ermöglichen – und das bevor die erste Fliese verlegt ist.