Mein Impuls beim POWERDAY der Sikkens Akademie
Am 5. März durfte ich beim POWERDAY 2026 der Sikkens Akademie in Kooperation mit MEG in Mainz auf dem ZDF-Gelände sprechen.
Titel meines Vortrags:
„100 PROZENT DIGITAL – Warum Digitalisierung reine Chefsache ist“
Und was soll ich sagen:
Die Gespräche danach waren fast wichtiger als der Vortrag selbst.
Mehrere Unternehmer kamen auf mich zu und sagten:
„Endlich spricht es mal einer klar aus.“
„Genau das erleben wir gerade im Betrieb.“
„Das mit dem einen Prozent hat gesessen.“
Worum ging es wirklich?
Nicht um Apps.
Nicht um Tablets.
Nicht um KI-Spielereien.
Sondern um eine einzige Frage:
Ist Ihr Betrieb steuerbar – oder arbeitet er auf Sicht?
Mit über 50 Mitarbeitenden braucht eine Malerbetrieb eine gute Organisation.
Und eine gute Organisationen braucht:
- Einheitliche Kalkulationslogiken
- Durchgängige Datenketten
- Klare Führungskennzahlen
- Echtzeit-Transparenz
- Saubere digitale Dokumentation
Denn:
1 % Abweichung kann schnell einen sechsstelligen Betrag im Jahr kosten.
Und wenn diese Abweichung erst am Monatsende sichtbar wird, führt nicht der Unternehmer den Betrieb – sondern der Zufall.
Das eigentliche Problem
Viele Betriebe haben Software.
Aber keine Systematik.
- Sechs Projektleiter – sechs Kalkulationsarten
- Entscheidungen ohne aktuelle Zahlen
- Wissen im Kopf statt im Prozess
- Rentabilität erst nachträglich sichtbar
Das ist keine Frage des Könnens. Es ist eine Frage des Systems.
Und was hat das mit KI zu tun?
Sehr viel.
Denn die nächsten Jahre werden keine Digitalisierungsjahre. Sie werden Datenjahre.
KI kann:
- Projektabweichungen prognostizieren
- Liquidität vorhersagen
- Kapazitäten optimieren
- Angebotspreise verbessern
Aber:
Ohne saubere Daten hilft Ihnen die KI nichts.
KI ersetzt keine Malerbetriebe.
Aber sie ersetzt Betriebe ohne System.
